Viele Menschen wünschen sich einen Haushalt, der sich leichter erledigen lässt, weniger Stress macht, nicht so überfordernd ist und nicht dauernd dieses Gefühl macht, nie wirklich fertig zu sein. Ganz oft kommt dann der Gedanke, dass wir bessere Organizer und Körbchen brauchen oder einfach öfter putzen müssten, aber ich kann dir sagen, dass das meistens gar nicht die langfriste Lösung wäre.
Der eigentliche Stress im Haushalt sitzt oft ganz woanders: Es ist die Menge der Dinge, die uns jeden Tag umgibt, denn jedes Ding will etwas von uns.
Klingt vielleicht erstmal komisch, aber ich erkläre dir gerne genauer, was ich damit meine: Jedes Ding möchte benutzt werden, aufgeräumt, weggeräumt, gepflegt, repariert oder zumindest wahrgenommen werden. Und je mehr Dinge wir besitzen, desto mehr laufen im Kopf ständig Gedanken mit: Wo gehört das eigentlich hin? Brauchen wir das überhaupt noch? Wer räumt das jetzt wieder weg? Warum liegt das denn schon wieder hier?
Dieser Stress lässt sich langfristig nur reduzieren, wenn du anfängst deinen Besitz zu hinterfragen und mit dem Aussortieren startest. Deshalb möchte ich dich mit diesem Blogartikel motivieren und dir fünf Vorteile vom Ausmisten mitgeben.
Mehr Zeug sorgt schnell für vollgestellte Oberflächen und diese wirken immer auch unbewusst auf dich, auch wenn du glaubst, dass du das eigentlich ignorierst und dir gar nicht immer auffällt. Die chaotischen Ecken und Schubladen, die zugedrückt werden müssen, sorgen für unterschwellige Unruhe. Unser Gehirn nimmt die Reize wahr, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind.
Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass visuelle Unordnung Stress fördern und die Konzentration erschweren kann. Wenn weniger Gegenstände da sind, wirken viele Ecken und Stellen von alleine luftiger und ruhiger und das sorgt auch für mehr innere Ruhe, da es weniger Reize gibt.







