Weniger Zeug weniger Stress

Weniger Zeug, weniger Stress: Warum Ausmisten wirklich entlastet

Viele Menschen wünschen sich einen entspannteren Haushalt mit mehr Leichtigkeit, weniger Stress, weniger Überforderung und weniger diesem ständigen Gefühl, nie wirklich fertig zu sein. Und ganz oft denken wir dann, dass wir bessere Ordnungssysteme brauchen oder einfach öfter putzen müssten. Aber daran liegt es meistens gar nicht.
 
Der eigentliche Stress im Haushalt sitzt oft ganz woanders: Es ist die Menge der Dinge, die uns jeden Tag umgibt, denn jedes Ding will etwas von uns.
 
Klingt vielleicht erstmal komisch, aber ich erkläre dir gerne genauer, was ich damit meine: Jedes Ding möchte benutzt werden, aufgeräumt, weggeräumt, gepflegt, repariert oder zumindest wahrgenommen werden. Und je mehr Dinge wir besitzen, desto mehr laufen im Kopf ständig Gedanken mit: Wo gehört das eigentlich hin? Brauchen wir das überhaupt noch? Wer räumt das jetzt wieder weg? Warum liegt das schon wieder hier?
 

Inhalt:

  1. Du hast weniger zu tun
  2. Weniger Mentalload
  3. Mehr optische und innere Ruhe
  4. Du sparst Zeit
  5. Ordnung bleibt leichter bestehen

1. Du hast weniger zu tun

Weniger Dinge zu besitzen heißt nicht nur, dass es ordentlicher aussieht. Es heißt vor allem, dass du weniger Arbeit hast. Wenn weniger Zeug da ist, gibt es automatisch weniger aufzuräumen, weniger zu putzen, weniger zu reparieren, weniger hin- und herzuräumen. Du musst weniger suchen, weniger sortieren, weniger überlegen, wohin jetzt schon wieder was gehört.

Und du behältst leichter den Überblick. Es liegt nicht ständig irgendwas im Weg herum oder wartet darauf, dass es bei Gelegenheit erledigt wird. Oft entsteht Chaos gar nicht, weil wir zu unordentlich sind, sondern weil einfach zu viel da ist. Wenn die Menge reduziert ist, kann auch das Chaos gar nicht mehr so schnell eskalieren.
 
 

2. Weniger Mentalload

Mentalload ist die unsichtbare Denkarbeit, die ständig im Kopf mitläuft. Also nicht das Tun selbst, sondern das Drandenken, Planen, Organisieren und Verantwortlichsein. Und davon gibt es im Familienalltag ja eh schon genug. Jedes einzelne Ding bringt immer auch diese Denkarbeit mit sich.

Eigentlich wollte ich die Schublade doch längst mal aussortieren. Im Keller sieht’s aber auch schlimm aus. Woher kommt denn das Ding schon wieder? 
 
Wenn du ausmistet, verschwinden nicht nur die Dinge an sich, sondern auch diese innere To-do-Liste, die das Zeug mit sich bringt. Du musst nicht mehr ständig dran denken, dass du eigentlich mal wolltest, solltest, müsstest. Außerdem musst du weniger Entscheidungen treffen, die du jedes Mal unbewusst triffst, wenn du z.B. an einer vollgestellten Kommode vorbeiläufst. Räum‘ ich das jetzt auf oder später? Das zieht dir unbewusst Energie. Das schlechte Gewissen, das schon längst erledigt haben zu wollen, verabschiedet sich dann auch endlich.
 
An dieser Stelle möchte ich dir gerne noch eines meiner liebsten Bücher empfehlen: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben von Karen Kingston. Sie betrachtet das „Gerümpel“ aus einer ganz eigenen Perspektive und es hat meine Sicht auf unsere Dinge nachhaltig verändert.
 
 

3. Mehr optische und innere Ruhe

Vollgestellte Oberflächen wirken immer auch unbewusst auf dich, auch wenn du glaubst, dass du das eigentlich ignorierst und dir gar nicht immer auffällt. Die chaotischen Ecken und Schubladen, die zugedrückt werden müssen, sorgen für unterschwellige Unruhe. Unser Gehirn nimmt die Reize wahr, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind.

Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass visuelle Unordnung Stress fördern und die Konzentration erschweren kann. Wenn weniger Gegenstände da sind, wirken viele Ecken und Stellen von alleine luftiger und ruhiger und das sorgt auch für mehr innere Ruhe, da es weniger Reize gibt. 
 
 

4. Du sparst Zeit

Zeit haben wir ja alle zu wenig und ich finde, besonders Familien haben nicht die gleichen 24 Stunden wie alle… Durch zu viel ungenutzte Dinge wird aber noch mehr Zeit benötigt, z.B. beim Suchen, beim Aufräumen und beim Putzen. Wenn weniger Zeug da ist, dann gehen viele Tätigkeiten einfacher und schneller. Du hast den Überblick und weißt, wo sich die Dinge befinden, also suchst du weniger. Bevor du staubsaugen kannst, musst du nicht erst ’ne halbe Stunde aufräumen, um überhaupt den Teppich komplett saugen zu können. Beim Putzen räumst und schiebst du nicht hin und her und bist viel schneller fertig.

Durch das Ausmisten sparst du dir im Alltag wirklich viel Zeit und hast plötzlich freie Ressourcen für andere Sachen.
 
 

5. Ordnung bleibt leichter bestehen

Ordnung zu halten und wieder herzustellen ist mit weniger Dingen viel leichter machbar. Natürlich entsteht im Familienalltag trotzdem Chaos. Ich finde, das ist ganz normal, aber der Unterschied ist, dass man viel schneller wieder rauskommt. Es sind einfach weniger Gegenstände, die wieder zurück an ihren Platz müssen und das geht eben flotter.

 

Fazit: Ausmisten bedeutet wirkliche Entlastung im Alltag

Viele beginnen mit dem Ausmisten, weil sie sich mehr Ordnung Zuhause, also im Außen wünschen. Das Wunderbare am Ausmisten ist, dass mit der Zeit auch mehr Ordnung im Innen entsteht. Das kommt nicht von Heute auf Morgen und ist ein Prozess. Für mich war es anfangs auch nicht leicht dran zu bleiben bis sich endlich ein sichtbarer und spürbarer Erfolg eingestellt hat.

Inzwischen verbinde ich das Ausmisten nicht mehr nur direkt mit Ordnung, sondern mit einem Gefühl von Leichtigkeit und weniger Stress im Alltag. Ich bin überwiegend umgeben von Dingen, die mir und meiner Familie Freude machen oder unser Leben wirklich erleichtern. Das ist eine große Entlastung im Familienleben und ich hoffe, dass du diesen Effekt auch ganz bald auf deiner Ordnungsreise spüren wirst.    
 
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