Grundregeln Ordnung Ausmisten Routinen

3 Ordnungsgrundregeln und wie du sie umsetzen kannst

Kennst du das Gefühl, dass du eigentlich ständig am Aufräumen bist und es trotzdem nie wirklich ordentlich aussieht? Du räumst hier etwas weg, sortierst dort eine Ecke und zwei Tage später ist wieder alles wie vorher. Genau das ist der Punkt, an dem viele denken sie seien einfach nicht ordentlich genug oder hätten kein Talent dafür. Spoiler vorweg: Ordnung hat nichts mit Talent zu tun. Ordnung kannst du wirklich lernen.

Dafür habe ich dir diese drei Ordnungsgrundregeln aufgeschrieben. Sie sind nicht dafür da, dass du eine Ordnung a la Pinterest bekommst. Sie sind alltagstauglich, familienkompatibel und funktionieren mit der Zeit auch dann, wenn das Leben mal wieder ein bisschen chaotischer ist.

 

Inhalt:

  1. Grundregel: Ausmisten und Besitz reduzieren
  2. Grundregel: Gib den Dingen einen festen Platz
  3. Grundregel: Finde alltagstaugliche Routinen
  4. Fazit: Eins nach dem anderen

 

1. Grundregel: Ausmisten und Besitz reduzieren

Ich weiß, das hört niemand gern, aber der erste Schritt zu mehr Ordnung ist fast immer das Ausmisten. Und nein, das bedeutet nicht, dass du minimalistisch leben musst oder nur noch zehn Teile im Schrank besitzen darfst. Es bedeutet vielmehr, dass du ehrlich hinschaust.

Zu viele Dinge sorgen für Chaos, Stress und ganz nebenbei für unglaublich viel zusätzliche Arbeit. Dinge, die nicht genutzt werden, wollen trotzdem aufgeräumt, sortiert und gepflegt werden. Ordnung schaffen macht nur mit Gegenständen Sinn, die du auch wirklich brauchst oder liebst.

Frag dich bei jedem Bereich: Nutze ich das wirklich regelmäßig oder liegt es hier nur, weil ich es irgendwann mal gebrauchen könnte. Genau dieses Irgendwann ist oft der größte Ordnungsfresser.

Überlege auch, welcher Typ du bist. Manche Menschen kommen besser mit regelmäßigen kleinen Ausmistzeiten zurecht. Andere brauchen ein größeres Zeitfenster und machen dafür eine große Ausmistaktion. Beides ist völlig okay. Wichtig ist nur, dass du einen Weg findest, der zu deinem Alltag passt und nicht zusätzlichen Druck erzeugt.

 

2. Grundregel: Gib den Dingen einen festen Platz

Damit durch regelmäßiges Aufräumen auch wirklich Ordnung entstehen kann, brauchen die Dinge einen festen Platz. Ohne festen Platz kann dein Zuhause gar nicht langfristig ordentlich bleiben. Wie auch, wenn du jeden Tag neu überlegen musst, wo das Teil am besten hinkommt.

Wenn Dinge keinen festen Platz haben, wandern sie ständig herum. Heute liegt es hier, morgen dort. Das Ergebnis ist häufiges Suchen und das Gefühl, dass nie richtig Ordnung entsteht, obwohl man doch so viel Zeit mit Aufräumen verbringt.

Starte am besten klein. Eine Küchenschublade, ein Regal oder eine Kiste im Flur. Räume alles komplett aus, sortiere aus und gib den verbleibenden Dingen einen sinnvollen festen Platz. Sinnvoll heißt hier nicht, dass es super schön aussehen muss, sondern dass der Ort praktisch ist. Am besten dort, wo du den Gegenstand auch wirklich nutzt.

Je logischer und einfacher der Platz, desto wahrscheinlicher ist es, dass du die Sache auch wieder dorthin zurücklegst.

 

3. Grundregel: Finde alltagstaugliche Routinen

Ordnung zu schaffen ist das eine. Sie zu halten ist die eigentliche Herausforderung. Und genau hier kommen Routinen ins Spiel.

Du brauchst keine komplizierten Putzpläne oder starre Regeln. Du brauchst kleine, realistische Gewohnheiten, die zu dir, deinem Alltag und deiner Familie passen. Sonst wird Ordnung wieder schnell ein zusätzlicher Stressfaktor im Alltag.

Eine einfache Routine kann zum Beispiel sein, Dinge nach der Nutzung direkt wieder an ihren festen Platz zu bringen. Nicht später, nicht irgendwann, sondern möglichst sofort. Das kann natürlich nur funktionieren, wenn die Dinge auch einen festen Platz haben. Oder ihr stellt euch gemeinsam nach dem Abendessen einen Timer auf fünf oder zehn Minuten und jeder räumt einen kleinen Bereich auf. Nicht jede Routine passt zu jedem. Probiere dich aus und starte mit ein bis zwei Routinen, die dir leicht fallen.

Zehn Minuten klingen nach wenig, sind aber extrem effektiv, wenn sie regelmäßig stattfinden. So entstehen keine riesigen Aufräumaktionen mehr und Ordnung ist schneller wieder hergestellt.

 

Fazit: Eins nach dem anderen und nicht alles auf einmal

Am besten setzt du diese drei Grundregeln nacheinander um, da sie aufeinander aufbauen. Weniger Besitz macht langfristige Ordnung oft überhaupt erst möglich und ist für viele der erste wirklich sinnvolle Schritt. Feste Plätze und einfache Routinen sorgen anschließend dafür, dass Ordnung im Alltag leichter gehalten werden bzw. schneller aus dem Chaos wieder Ordnung werden kann.

Wichtig ist vor allem, dass du dir keinen Perfektionsanspruch auferlegst. Ordnung darf und sollte sich deinem Leben anpassen und nicht umgekehrt. Es geht nicht darum, dass dein Zuhause immer aussieht wie im Katalog, sondern darum, dass du leicht wieder für Ordnung sorgen kannst. Gerade mit Kindern lohnt es sich, die eigenen Ansprüche an Ordnung vielleicht nochmal ehrlich zu hinterfragen, was im Alltag realistisch ist.

Wenn du Schritt für Schritt vorgehst und dir alltagstaugliche Routinen aufbaust, wird es dir möglich sein Ordnung in deinen Alltag zu integrieren. Gib dir Zeit, die ersten Veränderungen brauchen manchmal ein wenig, aber du wirst sie sehen und spüren, wenn du dran bleibst.

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